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1956 wurde dieser Triebwagen für die süddeutsche Härtsfeldbahn bei der Heidelberger Waggonfabrik Fuchs gebaut. Viele Jahre verkehrte er auf der Schmalspurstrecke von Aalen nach Dillingen an der Donau und ab 1972 auf der Schwäbischen Alb zwischen Amstetten und Laichingen.

Technische Daten

Betriebsnummer VT 30 (1989-94: VT53)
Baujahr 1956
Hersteller Waggonfabrik Fuchs, Heidelberg
Fabriknummer 9053
Achsfolge Bo'Bo'
Dienstgewicht 42 t
LüP 16,6 m
Breite 2,8 m
Höhe 3,96 m
Leistung 4 x 125 kW (170 PS)
Motor 4 x Büssing U11D
Getriebe 4 x Voith DIWA 506
Höchstgeschw. 30 km/h (konstruktiv 60 km/h)

Weitere Informationen

vt30

Als in den späten 1980er Jahren mit dem Vulkan-Expreß der Personenverkehr im Brohltal wieder deutlich zunahm, entschloss man sich zum Erwerb des auf steigungs- und kurvenreichen Strecken langjährig erprobten Dieseltriebwagens, dem die Verschrottung drohte. Von 1989 bis 2009 hat er auf der Brohltalstrecke zuverlässig seinen Dienst geleistet - unter anderem auch als Zugfahrzeug von Personen- und ab 1999 auch für Güterzüge mit druckluftgebremsten Waggons.

Der Verkehr von Triebwagen hat im Brohltal eine lange Tradition. Bereits in den 1920er Jahren, als das Konzept von Triebwagen gerade begann, sich auf Nebenstrecken zu etablieren, verkehrte der mit einem Benzolantrieb ausgestattete VT50 auf der Brohltalstrecke. Gegenüber den sonst üblichen "gemischten Zügen" aus Güter- und Personenwagen verkürzte er die Fahrzeit zwischen Kempenich und Brohl von 150 auf rund 70 Minuten. Später wurde er zu einem Beiwagen umgebaut, erhielt die Betriebsnummer VB50 und ist bis heute als Salonwagen auf der Brohltalstrecke in Betrieb.

Der nach wie vor motorisierte VT30 dagegen ist derzeit abgestellt und muss für die nächste Hauptuntersuchung umfangreich aufgearbeitet werden.