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02636 - 80 303
Mo - Fr 8.00 - 13.00 Uhr

Steckbrief: Brenk

Wappen brenk

Höhe: 388 m ü. NN
Einwohner: ca. 170
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Anreise mit dem ÖPNV

Zielhaltestelle:
Brenk Ortseingang
Verbindung suchen

Anreise mit dem Auto

Adresse:
Am Steinbruch 1
56651 Brenk

Die Ortschaft Brenk gehört zu den kleinsten Gemeinden im Brohltal. Im Brenkbachtal gelegen, ist der Ort eng mit dem Phonolith-Steinbruch am Schellkopf verbunden.

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Inmitten der Steilstrecke Oberzissen – Engeln liegt oberhalb des Orts am Hang der Bahnhof Brenk. Bedeutung hat dieser weniger im Personenverkehr als im nach wie vor auf der Schiene abgewickelten Güterverkehr. Mehrmals pro Woche werden hier moderne Containerzüge mit dem vulkanischen Gestein Phonolith beladen. Die Verladeanlagen und das Brecherwerk sind vom Zug aus gut sichtbar.

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Da der Bahnhof Brenk ein Bedarfshalt ist, melden Sie sich zum Aussteigen bitte rechtzeitig, d.h. möglichst vor der Abfahrt in Oberzissen bzw. Engeln beim Zugpersonal. Zum Einsteigen genügt es, sich gut sichtbar auf dem Bahnsteig aufzustellen.

Ausflüge ab dem Bahnhof Brenk

  • Phonolith-Steinbruch

    Gleich oberhalb des Bahnhofs befindet sich am Schellkopf ein großer Phonolith-Steinbruch. Dieses für die Glasherstellung benötigte vulkanische Gestein kommt hier in einer besonders reinen Form vor und wird mit Güterzügen der Brohltalbahn abtransportiert. Nähere Informationen zur Geschichte des Steinbruchs finden Sie hier.

    Das Brechwerk und die Verladeanlagen befinden sich direkt gegenüber der kleinen Personenhaltestelle und vermitteln einen imposanten Eindruck. Gerne erläutert Ihnen unser Personal den Verladevorgang. Im Sommer, insbesondere mittwochs und freitags, werden in den Personenzügen regelmäßig Güterwaggons mitgeführt.

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    Eine Besichtigung des Brechwerks und des Steinbruchs ist wegen des laufenden Betriebs leider nicht möglich. Nähere Infos  

  • Kapelle hl. Silvester

    Im Ortskern von Brenk befindet sich die dem heiligen Silvester gewidmete 1867 im gotischen Stil erbaute Kapelle. Der heilige Silvester ist Schutzpatron der Ortsgemeinde Brenk. Die Kapelle ist meist geöffnet und kann besichtigt werden.

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    Die jetzige Kapelle wurde 1867 nach dem Plan des Baumeister Hermann Nebel aus Koblenz fertig gestellt Die je vier Fenster an den Längsseiten haben Spitzbögen, während an der Giebelseite eine Fensterrose zu sehen ist. Im Innenraum befinden sich auf den Säulen verzierte Kapitelle, von denen die Gewölberippen zum Tragen der Decke ausgehen. Die Kapelle sowie der Altar sind im neugotischen Stil. Die Sakristei wurde im Jahre 1927 angebaut und 1948 eine Empore errichtet. Die rustikale hölzerne Kommunionbank wurde nach dem 2. Vatikanum zu einem Zelebrationsaltar umgebaut.

    In kirchlichen Unterlagen ist bereits im Jahre 1738 eine Kapelle erwähnt und Silvester sei in Brenk ein hoher Festtag gewesen. Der Altar aus der ehemaligen Kapelle ging nach Rodder. Die Glocke, vermutlich noch aus der vorherigen Kapelle, musste im Krieg Brenk für immer verlassen. In den ersten Nachkriegsjahren wurden zunächst Stahlglocken und im Jahre 1986 zwei Bronzeglocken angeschafft. Auf der Statue des hl. Silvester, die noch aus der früheren Kapelle stammt, befinden sich als Attribute des Heiligen auf der einen Seite ein Ochse und auf der anderen ein Pferd, die das Patronat der Landwirtschaft andeuten.

    An der Stelle der alten Kapelle, die nach 1867 zur Aufbewahrung von gemeindeeigenen Geräten (u.a. Feuerwehr) diente, steht die neue Gemeindehalle. Wie bereits vor nahezu 300 Jahren ist Silvester für Brenk auch heute noch einer hoher Festtag (Kirmes), der am Vormittag mit einem feierlichen Festamt zu Ehren des hl. Silvester eingeleitet wird.

    Dieser Text wurde freundlicherweise von Hans Schmitz, Oberzissen, zur Verfügung gestellt.

  • Pädagogischer Erlebnishof Bermelshof

    Im Ortszentrum von Brenk befindet sich der pädagogische Erlebnishof "Bermelshof". Familie Bermel lebt hier mit 8 verschiedenen Tierarten zusammen und bringt den Besuchern den artgerechten Umgang mit den Tieren näher. Insbesondere Kinder können hier lernen, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.

    Der Hof in der Kapellstraße 12 ist ca. 7 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt. Nähere Infos.


Gastronomie und Unterkünfte in Brenk

  • Gastronomie

    Pension Bell

    Unterhalb des Bahnhofs finden Sie im Ortskern von Brenk die Pension Bell mit einer gutbürgerlichen Speisekarte. Nähere Infos: Hauptstraße 19, 56651 Brenk, Telefon: 02655/1527, Internet

  • Unterkünfte in Bahnhofsnähe

    Pension Bell

    Unterhalb des Bahnhofs finden Sie im Ortskern von Brenk die Pension Bell. Nähere Infos: Hauptstraße 19, 56651 Brenk, Telefon: 02655/1527, Internet


Wandervorschläge

    Kurztouren (bis 5 km)

  • Bahnwandern im Brohltal: Entlang der Gleise von Brenk nach Engeln (Etappe 8/8 bergwärts; 2,0 km / 0:40 Std.)

    Diese letzte Etappe der bergwärts führenden Bahnwanderung entlang der Brohltalbahn führt stetig ansteigend parallel zur Steilstrecke der Brohltalbahn durch den Wald bis oberhalb von Fußhölle. Von dort muss man nochmal bergab bis in den kleinen Ort um von dort erneut steil bergauf auf der schwach befahrenen Fahrstraße bis zum Bahnhof Engeln zu laufen.

    Die Tour richtet sich in erster Linie an Eisenbahnfreunde, die möglichst nah am Gleis laufen möchten.

    Vom Bahnhof Brenk gehen Sie zunächst auf dem Zufahrtsweg in Richtung Ort, biegen aber sofort wieder nach rechts in einen Feldweg ab. Dieser überquert das Bahnhofsgelände auf einer Steinbogenbrücke und steigt anschließend weiter an bis zum Waldrand. Hier biegen Sie nach links in den Wald hinein ab. Die hier aufgestellten Warnschilder vor Sprengarbeiten im benachbarten Steinbruch sind unbedingt zu beachten - das Betreten des Steinbruchs ist verboten.

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    Wenn Sie sich im Wald stets links (bzw. geradeaus) halten, laufen Sie auf einem sicheren Waldweg stets oberhalb der Bahngleise (diese sind leider nur selten zu sehen) bergan. Am Ende des Waldes, gelangen Sie an einen kleinen Bahnübergang, den Sie überqueren und dem asphaltierten Weg bergab in den Brenker Ortsteil Fußhölle folgen.

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    Dort wenden Sie sich an der Bushaltestelle nach rechts und laufen weiter auf der schwach befahrenen Fahrstraße steil bergauf bis zum Bahnhof Engeln. Hier lohnt sich ein Blick zurück über die Eifelhöhen bis hin zum Westerwald. Nach Überquerung des Bahnübergangs erreichen Sie links den Bahnhof Engeln.

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    Ab Engeln besteht die Möglichkeit auf der ehemaligen Fortführung der Bahntrasse über Weibern bis nach Kempenich weiter zu laufen.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Bahnwandern im Brohltal: Entlang der Gleise von Brenk nach Oberzissen (Etappe 2/8 talwärts; 4,1 km / 1:05 Std.)

    Immer dicht an den Gleisen der Brohltalbahn verläuft der Weg auf dieser Etappe der Gesamttour (Engeln - Brohl) stetig bergab nach Oberzissen. Vom Phonolith-Brechwerk in Brenk führt Sie der Weg parallel zur Steilstrecke der Brohltalbahn ins Tal. Obwohl der Weg gut begehbar und leicht zu finden ist, ist er nicht markiert und auf manchen Karten nicht in voller Länge verzeichnet. Über einen Großteil der Strecke dienen die Gleise als einfache Orientierungshilfe.

    Vom Bahnhof Brenk gehen Sie zunächst steil bergab in Richtung des Ortskerns. Folgen Sie der ersten sich ergebenden Möglichkeit wieder nach links bis Sie zu einem kleinen Bahnübergang gelangen. Überqueren Sie diesen nicht, sondern folgen Sie dem grasbewachsenen Wirtschaftsweg parallel zu den Gleisen bergab.

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    Halten Sie sich dabei stets links und überqueren Sie im Bereich des „Quackenforstes" die Bahngleise an einer kleinen Pferdekoppel. Nach Umrundung der Koppel gelangen Sie nach rechts in ein Waldstück und darin wieder direkt zu den Gleisanlagen.

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    Bald darauf folgt ein kleiner Bahnübergang über den Sie die Seite wechseln und fortan an der südlichen Seite parallel zu den Gleisen bergab wandern. Diesem Weg folgen Sie immer geradeaus bis nach Oberzissen hinein. Am dortigen Viadukt wenden Sie sich nach rechts und folgen der Bachstraße.

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    Wenn Sie noch Zeit haben, empfiehlt sich hier ein kurzer Abstecher über die Straße Am Sauerbrunnen zum namensgebenden Brunnen wo quellfrisches eisenhaltiges Mineralwasser probiert werden kann. Über die Bachstraße und die Neustraße gelangen Sie geradewegs zum Bahnhof Oberzissen. Alternativ können Sie über die nächste Etappe nach Niederzissen weiterwandern.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier:

  • Mittlere Distanzen (5 - 15 km)

  • Über die Burg Olbrück hinab nach Oberzissen: Brenk – Burg Olbrück (3,8 km) – Oberzissen (7,4 km / 2:10 Std.)

    Auch vom Bahnhof Brenk ist die Burg Olbrück erreichbar, allerdings im Gegensatz zu den Ausgangsbahnhöfen Engeln und Oberzissen größtenteils auf nicht markierten Wegen. Dafür ist der Wegeverlauf ab Brenk fast ohne Steigungen und ein echter Geheimtipp!

    Verlassen Sie das Bahnhofsgelände über den asphaltierten Weg steil bergab in Richtung Ortsmitte von Brenk.

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    Direkt an der ersten Möglichkeit biegen Sie nach links ab und folgen dem asphaltierten Weg über den Bahnübergang hinweg. Halten Sie sich dort wieder rechts (oberhalb der Gleise) und folgen Sie an der nächsten Gabelung dem hölzernen Wegweiser nach rechts in Richtung Hain und Burg Olbrück. Folgen Sie dem Asphaltweg bis zu dessen Ende.

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    Der Weg geht hier in einen Schotterweg über und macht am hölzernen Wegweiser eine Linkskurve, der Sie weiter folgen. Von nun an führt der Weg leicht abwärts durch ein kleines Waldstück ins Quackenbachtal, dessen namensgebenden Bach Sie überqueren.

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    Folgen Sie dem Weg nun weiter geradeaus bis Sie von links her auf einen asphaltierten Weg stoßen. Diesem folgen Sie nun bergauf und nach wenigen hundert Metern nach rechts abknickend. Schon bald treffen Sie auf den von Engeln kommenden Asphaltweg mit der Wandermarkierung "Brohltalweg B". Folgen Sie diesem Weg nach rechts abwärts in den Ort Hain. Dort gehen Sie an der ersten Möglichkeit nach links in die Dorfstraße. Nach wenigen Metern treffen Sie hier auf den spitzwinklig nach links abzweigenden Zufahrtsweg hinauf zur Burg Olbrück. Der Abstecher zur Burg bedeutet einen steilen Anstieg, der sich aber allein aufgrund der tollen Fernsicht lohnt!

    Über die Zufahrtsstraße zur Burg erreichen Sie bald den Gipfel, von wo aus Sie eine tolle Aussicht genießen. Vom Bergfried der Burg ist bei gutem Wetter sogar der Kölner Dom erkennbar!

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    Nach der Burgbesichtigung geht es über die Zufahrtsstraße wieder bergab bis in die Ortsmitte von Hain. Hier führt Sie der Wegweiser "Bahnhof Oberzissen" bis zur Kapelle, wo Sie auf den mit "B2" markierten Brohltalweg stoßen. Folgen Sie diesem nach links in die Holzwiesenstraße und dann gleich wieder nach rechts in die Dürenbacher Straße.

    Steil bergab erreichen Sie in einer Schleife über den Hainer Weg den Ortsrand von Niederdürenbach.

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    Hinter der Brohlbachbrücke treffen Sie nun auf den mit "BU" markierten Brohlbach-Uferweg. Diesem Weg folgend laufen Sie rechts entlang des Brohlbachs in östlicher Richtung nach Oberzissen, wo Sie auf Höhe des Bahnübergangs auf die Burgstraße treffen. Wenden Sie sich hier nach links und folgen Sie der Straße bis diese nach links abknickt (hier steht ein nach links zeigender Wegweiser zum Bahnhof, den Sie aber ignorieren). Geradeaus gelangen Sie über die Mittelstraße weiter durch die Ortsmitte bis Sie auf die Neustraße treffen.

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    Hier bietet sich nach rechts ein kurzer Abstecher zum Sauerbrunnen an. Nach links gelangen Sie direkt zum Bahnhof Oberzissen. Diesen finden Sie nach Überquerung der Brohltalstraße direkt oberhalb am Hang.

    Alle Infos zu dieser Tour finden Sie hier: